Kapazitätsbasierte Terminbuchung
Wie arbeitet eine kapazitätsbezogene Terminbuchung?
Viele Terminvereinbarungen basieren auf dem einfachen Angebot von Terminen zu starr vorgegebenen Uhrzeiten.
Dieses Prinzip lässt völlig unbeachtet, wie lange die tatsächliche Bearbeitung des Termins dauern wird. Es trifft allenfalls grobe gesamtdurchschnittliche Annahmen darüber. Ein typisches Angebot wäre z.B. „alle Viertelstunde bieten wir 2 Termine an.“
Aber was passiert, wenn nicht nur ein Personalausweis beantragt werden soll, sondern die gesamte Familie von 6 Familienmitgliedern mit neuen Ausweisen ausgestattet werden muss? Bei einem starren System kann dies nur über die nicht mit Terminen geplante Laufkundschaft abgefangen werden.
tempus geht in dieser Hinsicht deutlich weiter
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In tempus werden die möglichen Anliegen mit ihren jeweiligen Bearbeitungszeiten hinterlegt und der Kunde wählt die gewünschten Anliegen aus.
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Daraus berechnet tempus die voraussichtliche Gesamt-Terminbearbeitungsdauer und berechnet „on the fly“ anhand der derzeitigen verfügbaren Bearbeitungskapazitäten und den bereits vereinbarten Terminen die Terminangebote dynamisch aus.
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Das geschieht für jedes Terminangebot, das Kunden unterbreitet wird und kann z.B. bedeuten, dass gegen Öffnungszeitende um 17 Uhr ein Kunde mit einer einfachen Beglaubigung noch Terminangebote bis kurz vor 17 Uhr erhält, während der oben genannte Kunde, der seine Familie mit Ausweisen versehen möchte, als letztmöglichen Termin 15:50 Uhr angeboten bekommt.
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Dies ist sowohl im Internet als auch am Markendrucker der Fall und sorgt unter anderem dafür, dass mit Öffnungszeitende auch das Arbeitsende naht.
- Die Konfiguration der Terminkapazitäten ist sehr flexibel und leicht verständlich. Sie kann jederzeit an einer sogenannten Kapazitätsgebirgsgrafik kontrolliert werden.

Abbildung: Kapazitätsgebirge
- Konfigurationsänderungen können jederzeit, auch untertägig, vorgenommen werden, um z.B. krank werdende MitarbeiterInnen einerseits und Springer andererseits zu berücksichtigen.