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Betrieb und Technik primus

Welche Schwerpunkte fallen unter dem Aspekt Betrieb und Technik bei primus an?

 1.) Betriebsarten des primus-Servers Hosting/SaaS

5 Betriebsarten des primus-Servers Der primus-Server ist eine Software, die sowohl auf einem Rechner auf Kundenseite, als auch auf einem von Berner Telecom-Dienste betriebenen zentralen Rechner als SAAS (SAAS, Software as a Service) betrieben werden kann. 

1.1.) Betrieb des primus-Servers auf einem Rechner des Auftraggebers 

(Dieser Abschnitt gilt nur dann, wenn der primus-Server auf einem vom Auftraggeber bereitgestellten (virtuellen) Rechner oder einem vom Auftragnehmer gelieferten Rechner betrieben wird.) Der Auftraggeber ist für die Bereitstellung und laufende Pflege von Hard- und Software verantwortlich, speziell auch für die Aktualisierung aller Software und Datensicherungen. Aufwände, bzw Mehraufwände auf Seiten des Auftragnehmers, die sich aus dem Rechner, dem Zugang, Netzwerk oder sonstwie im Verantwortungsbereich des Auftraggebers bei der Installation oder Wartung ergeben, werden dem Auftraggeber nach Aufwand in Rechnung gestellt. 

Installationsvoraussetzungen auf dem Rechner für den primus-Server: 

  • Debian Linux System, mindestens 2GB Arbeitsspeicher empfohlen (je nach Größe)
  • Apache 2 Webserver mit PHP5
  • mySQL-Datenbank mit Native Driver für PHP5
  • phpMyAdmin Administrationsoberfläche
  • Mono-Complete Paketinstallation
  • Arbeitsspeicher, Festplatte und CPU je nach Systemlast (Nach unserer Erfahrung ist das System sehr performant und genügsam mit Systemressourcen)
  • Zugriff auf den Webserver von unserem Büro über die Ports 80 und 443, http und https, gerne adressbegrenzt 

1.2.) Betrieb des Systems als SAAS 

(Dieser Abschnitt gilt nur dann, wenn der primus-Server als SAAS von Berner Telecom-Dienste betrieben wird.) Der Auftragnehmer betreibt das System für den Auftraggeber als Mandant innerhalb des Gesamtsystems primus.

Der Betrieb umfasst insbesondere:

  • die Einrichtung und laufende Bereitstellung eines Zugangs zum öffentlichen Internet zur Nutzung des Systems
  • die Einrichtung und laufender Betrieb aller notwendigen technischen Einrichtungen auf Seiten des Betreibers zum Betrieb der beschriebenen Dienste 

Ausdrücklich nicht Bestandteil des Dienstes ist die Bereitstellung von Hardware auf Seiten des Auftraggebers oder Endkunden zum Betrieb der Lösung, namentlich beispielsweise, aber nicht abschließend, Touch-Terminals, Laptops oder PCs und Drucker, soweit nicht explizit im Angebot vermerkt. Die Funktionstüchtigkeit, Einrichtung, Pflege, Wartung usw. der nicht vom Betreiber gelieferten Komponenten obliegt dem Auftraggeber. 

2.) Systemvoraussetzungen

Für ein Verständnis der der technischen Nutzungsvoraussetzungen ist der folgende technische Systemüberblick hilfreich. Es beschreibt schematisch die Installation von primus als SaaS und trifft insofern nur auf solche Installationen zu. 

 Abbildung: Technischer primus-Systemüberblick bei Nutzung von primus als SAAS 

2.1.) Generelle Beschreibung und Voraussetzungen für die Nutzung 

Alle Komponenten, die auf Seiten des Auftraggebers genutzt werden, sind reine HTML5 Anwendungen. Evt. gelieferte Hardware, z.B. Markendrucker oder Anzeigetafeln, ist passend zu diesen HTML-Anwendungen ausgelegt. Sofern der primus-Server geliefert wird (Kaufsystem) benötigt dieser eine feste IP-Adresse. Alle Komponenten kommunizieren über HTML5 Webseiten und Websockets mit dem primus-Server, insofern müssen alle Komponenten den primus-Server erreichen können und von diesem erreicht werden können. Die Kommunikation wird ausschließlich von den Komponenten innerhalb der Stadtverwaltung aktiv aufgebaut, in der Regel durch Aufruf einer entsprechenden URL innerhalb eines Browsers. Die HTML-Kommunikation erfolgt über den üblichen Port 80. Die Kommunikation der Webservices erfolgt über den Port 8181. Entsprechende Berechtigungen dazu müssen in der Firewall / Proxy des Auftraggebers freigeschaltet sein. Die aktiven Netzwerk-Komponenten der Stadtverwaltungs-Netzwerkstruktur müssen Websocket Kommunikation unterstützen. Die von uns gelieferte Hardware für Markendrucker oder Grafikunits für Anzeigetafeln sollten mit einer festen IP-Adresse versehen werden. Ein SSH-Zugang (Port 22) auf diese Geräte sollte vom primus-Server Rechner eingerichtet werden, um die Wartung zu ermöglichen. Die auf Seiten des Auftraggebers verwendeten Browser müssen HTML5 kompatibel sein. Geeignet sind zum Beispiel Browser des Typs Internet-Explorer ab Version 9 oder Mozilla Firefox etwa ab Version 20. Andere Browseranbieter wurden nicht getestet. 

2.2.) Voraussetzungen für die Nutzung des Backends 

Bei der Nutzung des Backends werden höhere Anforderungen an den Browser gestellt. So ist eine Auflösung von mindestens 1200*768 Pixeln notwendig. Es werden Browser des Typs Internet Explorer ab Version 9 und Mozilla Firefox ab der Version 20 unterstützt. Javascript muss zur erfolgreichen Nutzung des Backends aktiviert sein. Das Backend wird über den Link http://tempus-termine.com/terminadmin oder, falls der primus Server lokal installiert ist, über eine noch bekannt zu gebende URL. aufgerufen. 

3.) Datenschutz, Backup und Sicherheit

3.1.) Systemperformance

Die primus Server werden vom Anbieter in einem biometrisch gesicherten Rechenzentrum betrieben, wobei sich mehrere Mandanten die Infrastruktur teilen. Ein Zugriff auf Daten anderer Mandaten ist ausgeschlossen. Die Dimensionierung der Server wird passend zur Auslastung bereitgestellt, um sinnvolle Antwortzeiten zu gewährleisten. 

3.2.) Datensicherheit

Der Betreiber wird geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Daten vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Für die Sicherheit der Daten gegen Verlust wird der Betreiber die Daten regelmäßig sichern und auf gespiegelten Platten ablegen. 

Die Datenschutzrichtlinien sind im Auftragsverarbeitungsvertrag festgelegt.