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Benutzer

Wichtige Infos zum Anlegen von Benutzern, Benutzerrollenverteilung, sowie Benutzereinstellungen

1.) Das Berechtigungssystem von tempus 

Der Zugang zum Backend System ist nur über einen passwortgeschützten Login möglich. Jedem Benutzer können individuelle Berechtigungen für die Nutzung von Funktionalitäten zugeordnet werden. Gleichzeitig werden den Benutzern auch Kalender zugeordnet, auf denen sie diese Funktionen ausüben können. Der Zugriff auf andere als den erlaubten Daten ist nicht möglich.

Optional können einzelnen Benutzern auch sogenannte „persönliche Kalender“ zugeordnet werden. Unabhängig von weiteren Benutzungsrechten können Benutzer grundsätzlich folgende Funktionen auf ihren persönlichen Kalendern ausüben: 

  •  Anlegen von Terminen über das Backend

  • Löschen von Terminen über das Backend

  • Monatsansicht

  • Terminliste

  • Terminanzeige

  • Terminänderung 

1.1.) Benutzerrollen

Sofern mehrere Benutzer mit einem identischen Benutzerprofil existieren, so können diese Nutzer auf folgende Art und Weise effizient verwaltet werden. 

1.1.1.) Kopieren von Benutzern 

 Benutzer können kopiert werden und nach der Kopie der Benutzername und weitere Details abgeändert werden. Zu beachten ist, dass spätere Änderungen in dem Originalnutzer nicht an die kopierten Benutzer weitergereicht werden. 

1.1.2.) Verlinken von Benutzern: Benutzerrollen (Feature) 

Sofern man möchte, dass die Rechte für eine Gruppe von Benutzern einheitlich verwaltet werden und Änderungen von Benutzerrechten sich direkt auf alle Benutzer dieser Gruppe auswirken, so kann dafür eine sogenannte Benutzerrolle eingerichtet werden, in der diese Rechte verwaltet werden.

Von dieser Benutzerrolle können beliebig viele Benutzer „abgeleitet werden“. Dabei werden diese weiteren Benutzer mit der Benutzerrolle markiert, von der sie ihre Rechte erben sollen. 

1.2.) Sperrung der Benutzeraccounts bei Inaktivität 

Zur Sicherheit werden Benutzeraccounts, die mehrere Monate nicht genutzt werden, automatisch gesperrt. Eine Entfernung der Sperre ist berechtigten Administratoren jederzeit möglich. 

1.3.) Sperrung der Benutzeraccounts bei mehrfachem Fehllogin 

Accounts, bei denen mehrfach falsche Passworte zum Login versucht werden, werden automatisch vom System gesperrt. 

1.4.) Brute Force Vermeidung 

Zur Sicherheit werden Fehllogins immer mit einer Zeitverzögerung von einigen Sekunden beantwortet, um Brute Force zu erschweren. Gleichzeitig werden auf Netzseite des Serversystems Brute-Force Attacken durch Software unterbunden. 

1.5.) Passwort-Neuvergabe bei Erstanmeldung 

Systemadministratoren können neue Passworte für einzelne Benutzer per Klick generieren und per Mail versenden. In diesem Fall werden die Benutzer gezwungen, bei der ersten Anmeldung ihr Passwort neu zu setzen. 

1.6.) Auslaufen von Passworten nach einer bestimmten Zeit 

 Im System ist konfigurierbar, nach wie vielen Tagen nach einer Passwortänderung ein Benutzer nach seiner nächsten Anmeldung gezwungen wird, sein Passwort neu zu vergeben. Sofern dieser Parameter nicht gesetzt ist, laufen die Passworte nicht ab. 

1.7.) Passwortneuvergaberichtlinien 

Es kann im System hinterlegt werden, welche Passwortregularien, z.B. mindestens ein Großbuchstabe oder mindestens 8 Zeichen Länge, einzuhalten sind. Dazu wird in den Stammdaten ein sogenannter regulärer Ausdruck, der gültige Passworte beschreibt, hinterlegt.

Die letzten vier Passworte werden vom System gemerkt, so dass eine Passwortänderung auf ein Passwort, dass die letzten Male verwendet wurde, nicht möglich ist.

Auch ohne Passwortvergaberichtlinie ist die Mindestlänge eines Passwortes auf jeden Fall fünf Zeichen. 

1.8.) Begrenzung des Backendzugangs auf bestimmte IP-Adressen 

Der Zugang der Benutzer zum Backend kann in den Anlagenstammdaten auf bestimmte IP-Adressen begrenzt werden. 

1.9.) Ausgrenzung von IP-Adressen vom Zugriff auf das Frontend 

Über eine Eintragung in die Konfigurationsdatei eines Mandanten können einzelne IP-Adressen vom Buchungsdialog des Mandanten ausgeschlossen werden.